Freitag, 15. April 2016

Mittwoch, 8. Juli 2009

6000 years ago, when the world was created

Kxc9-LK is one of the weirdest planets in the entire galaxy and the only one that has no rules at paralympics, everything is allowed and no one gets any points.
This would have been a too demanding task in a world where everybody believes he has more fingers than the next person. Always one more.

The reason for its grotesque existence goes back to the dispute between a very bubbly woman and a man that is not very into metaphorical sayings.

After the woman found out that her man was cheating on her, with the maid, of course, he considered himself very classy, she was tempted to say that she would never take him back after such betrayal and added: “not even if you were the last male person on this very planet.” *

When hearing such a devastating forecast of his upcoming love life, the man decided to prove a point.

After having eradicated every other person on the planet, he won the argument, but then realized the mistake:

He might be able to start a new civilization on the planet (it’s not very big) and this kind of work was kinda overloaded with pleasure. But his children might find it more difficult to find a person to mate with that has less than one similar bloodline.

As usual the sexual drive of teenagers mixed with hormones and the right amount of alcohol made every teaching of their father useless.

Much like earth got populated.
Except for there was no teaching.
Only apples.




*On planet earth this sentence might be the second most used in an average bar but on Kxc9-LKy this specific sequence of words was a very rare and rather young expression. Women had to be careful with it, men were a very limited resource

Mittwoch, 15. April 2009

Wut wegen Pomadenkreuzung


Max Raabe du unansehnlicher Idiot. Du denkst du bist wichtig, dabei bist du nur ein unwichtiger Nichtsnutz mit einem zu kurz geratenen Vornamen. Max was soll das sein: „Kurzform von Maximilian“ „To the max“ Bis zum Maximum. Du ziehst dich selbst ins Maximum der Lächerlichkeit. Das ist wohl dein Motto: Maximale Abstumpfung. Du kannst nicht singen, du hast nur ne witzige Stimme.
Vielleicht kannst du singen, aber das interessiert doch keinen. Was soll das überhaupt. Du kopierst doch nur Comedian Harmonists. Und zwar nicht die echten, sondern die falschen aus einer deutschen mittelmäßig produzierten, wenn auch ansehnlichen, Komödie.
Harmonisch ist vielleicht die Musik die du machst, aber deine Präsenz provoziert Hass. Ich weiß nicht wann du angefangen hast dich selber so elendig geil zu finden. MAX RAABE der geile Typ, der alte Lieder singt. Du bist nur ne Kopie von ner Kopie wahrscheinlich von noch einer Kopie denn vor diesem Film gab es bestimmt auch andere Idioten die wie irgendwelchen Kacktunten die von irgendwelchen Kacktussen gesungen haben. Ich weiß dass die Dinger Kakteen heißen, aber du Klugscheißer hattest bestimmt schon den Hörer in der Hand um Bescheid zu sagen. „Ähm, Plural von Kaktus – Kakteen“ – Halts Maul, du Pseudo-Intellektueller Chorknabe. Dein Publikum besteht aus Mittelständlerdamen, die ihre Ehemänner überreden „mal etwas Kultur zu machen“. Es ist kein Zufall, dass du Donnerstags Konzerte gibst. Da läuft selten Fußball. Pokal am Mittwoch. Donnerstag „mal wieder rausgehen, kultur machen“. Freitag Bundesliga.
Was bildest du dir eigentlich ein mit deiner aberwitzigen Garderobe. Du verhöhnst das Proletariat für das deine Lieder geschrieben wurden. Ich will den Schreiner sehen, der mit Fliege bei der Arbeit singt.

Todesanzeige:

Max Mustermann

Gestorben an der Kreissäge, weil sich seine Smokingfliege verheddert hat.


Dumm glelaufen. Wem ist das egal? Max Raabe. Hallo, ich scheiße auf alles. Hauptsache die Kasse stimmt.

Ich hab nichts gegen dein Palastorchester. Aber ich hasse dich weil du eine schwache Person mit einer starken Stimme bist. Eine gefährliche Kombination, gut das du sehr dümmlich bist sonst wärst du eine Gefahr für die Demokratie. Und jetzt hau ab und spiel den Affen für die Ehefrauen von Accounting Managern.

Dienstag, 9. Dezember 2008

Endlich ...

Haben die Katholiken was in der Hand!





















Und Onanieren macht auch bald wieder blind,
man hofft auf die Chinesen.

Donnerstag, 27. November 2008

Die Welt ist nicht zu retten

Es ist Donnerstagmorgen.
Ich stehe auf und blinzel die Welt an, kein Bock aufzustehen.
Kein Bock loszugehen.

Die Welt ist ungerecht, will mich nicht schlafen lassen.
Verlangt blöde nutzlose Sachen von mir.
Ich bin genervt, vielleicht auch frustriert.
Ein neuer Tag gilt als ein neues Los in Sachen Lebenslotto.

Scheiße. Niete.

Kaffee, mein wohl einziges morgendliches Ritual, mildert meinen Weltschmerz.

Ich mache den Fernseher an und sehe zu, wie irgendwo am anderen Ende der Welt ein Stadt als Geisel genommen wird.
Spannend.

Doch irgendwie nicht spannend genug für die Fernsehlandschaft.
Ich hab über hundert Fernsehprogramme und grad mal drei halten es für nötig mir zu zeigen, dass ich gefälligst mal die Fresse halten soll, von wegen Weltschmerz und so ein Müll.


Pass mal auf, hier fliegen Leute auseinander und lassen nur noch Fetzen ihrer selbst für ihre Verwandten da.
Die haben da sicher genauso wenig Bock drauf, wie du Bock hast, aufzustehen.


Der Rest der Fernsehsender tut weiter auf heile Welt und gaukelt mir vor, dass es allen besser geht als mir. Und falls es jemanden schlechter geht, heult der solange rum, bis Zwegat anmarschiert.
Man soll ja an kurzer Leine gehalten werden.

Aber ich weiß jetzt schon, dass diese Drecksfernsehsender nächstes Jahr um diese Zeit ein voll umstrittenen Film mit voll heftiger Starpower ins Abendprogramm bringen werden und sich dabei feiern, wie sehr dieser Film doch zeigt wie die Leute gelitten haben und welch Schmerz in diesem Jahrhundertwerk vermittelt wird.

Geilo. Ich freu mich jetzt schon.

Ich drück den roten Knopf und es herrscht Stille.
Nur aus dem Radio röhrt mir ein, mir grad scheißnaiv vorkommender, Westernhagen "Freiheit..." entgegen.
Na, wenn das mal Zufall ist.


Ich krieg das Kotzen und muss auf Klo.

Bye bye, Kaffee.

Hallo Welt.

Sonntag, 9. November 2008

"David und sein Pegel" oder "Auf Weltreise in Balkonien"

Studentenparty.
Irgendwo Gaarden-Süd.
Viele Leute. Viel Gerede.
Um noch viel mehr Nichts.

Und ich.

mittendrin

Als notorischen Raucher treibt es mich alsbald unweigerlich in den gekennzeichneten Raucherbereich.

Balkon.

Hier hat sich mittlerweile eine bunte Mischung an Menschen unterschiedlichster Herkunft eingefunden. Aber alle haben dasselbe Ziel: Lungenkrebs. Wer als letzter noch lebt, muss vom Balkon springen.
Nebensache.

Ich habe andere Pläne.

Als Getränkehalter wurde hier offensichtlich das Balkongeländer auserkoren. Ein Spiel mit dem Feuer.
Mein Pegel und ich schließen eine Wette ab, ob ich es schaffe, mein Halbe-Liter Bierglas auf den zirka zehn Zentimeter schmalen Sims abzustellen.
3. Stock.
Pegel gewinnt.

In Gedenken an meine vor kurzem verschiedene Mische zünde ich mir eine Zigarette an und schließe mich dem allgemeinen Wettlauf um den Krebs an.
Währenddessen sehe ich mir das weitere Geschehen an und stelle fest, das niemand mit mir trauert. Keiner hat etwas bemerkt?
Es scheint hier wohl allgemein der Pegel zu regieren.

Ich packe mich am Kragen und werfe mich in einen Gesprächskreis. Die Leute sind hier fremdenfreundlich.
Als erstes unterhalte ich mich mit einem wild bewachsenem Heavy Mörtler über seine zur Schau getragene Unangepasstheit an äußerliche Konformitäten und vergewissere ihm, dass ich innerlich ganz auf seiner Seite stünde.
Wir werden Freunde und reden über Dinge, deren Inhalt irgendwo auf dem Grund meiner Bacardi Black Flasche versteckt liegen.

Eine neue Gestalt betritt die Raucherzone und fragt meinen Gesprächspartner nach einer Zigarette.
Standesgemäß hat dieser nur Drehtabak zur Verfügung, gibt ihn aber gerne ab.
Der Blick des grad Beschenkten verrät schon: Das hatte er sich leichter vorgestellt.
Will nicht unhöflich sein und fängt an sich ein zu drehen.
Er bemüht sich sichtlich.
Irgendwann wird es mir einfach zu viel und ich bekomme das dringende Gefühl intervenieren zu müssen.
Mach ich dann auch.
Wortlos nehme ich ihm den Tabak aus der Hand und fange an zu drehen.
Etwas perplex über dieses unangekündigte Einschreiten eines völlig Fremden, schaut er mich fragend an,
kann meinem entschlossenen Blick jedoch entnehmen, dass ich ihm diese Zigarette drehen werde, komme was da wolle.

Nach ungefähr einer Minute erfolglosen Bastelns fällt mir auf, das da ein Filter mit im Spiel ist.
Verdammt, ich kann doch gar nicht mit Filter drehen!
Egal, hier wird nicht geklemmt.
Ich konzentriere mich stark und blende alles um mich herum aus.
Nach einer gefühlten Ewigkeit bin ich mit dem Ding soweit fertig.

Leck es an.

Und um zu prüfen, ob das auch alles Abgabebereit ist,
schüttel ich nochmal kräftig.

Dann, kurz davor dem Typen auf die Schulter zu tippen, sehe ich:
ich habe nur noch den Filter in der Hand.

Panik

Ich guck mich um: Keiner gesehen, puh!

Ich ducke mich unauffällig und sammle Tabak und Papierreste vom Boden auf,
schmeiß das ganze Desaster über den Balkon
und gebe dem Typen eine von meinen normalen Zigaretten, nachdem ich den Filter abgebrochen habe.

"Hier. Fertig. Aber ohne Filter, damit kann ich nicht so gut drehen, ich hoffe das geht in Ordnung."

Der freut sich, ich nicke ihm zustimmend zu und verlasse, jeglicher Schmach entkommen, den Balkon und mache mich auf die Suche nach meiner Mische, die ich doch hier irgendwo abgestellt haben müsste...

Dienstag, 27. November 2007

Katerfrühstück

So lang, wie der gestrige Abend war, so unerträglich war der nächste Morgen,...

Blass und bibbernd saß er über die Müsli-Schale gebeugt am Küchentisch.

Der Wasser-Boiler war mal wieder ausgefallen und sein durch die Mangel gedrehter Kreislauf hatte die Unterkühlung durch die Dusche bis jetzt noch nicht wieder auf die Reihe bekommen.
Das unerträgliche Krachen beim Kauen der Zimtchips hallte so stark in seinem Schädel wieder, dass er befürchtete, sein Trommelfell würde gleich entnervt die Koffer packen.
Also ließ er sein Katerfrühstück erst einmal zwanzig Minuten in der Milch einweichen, bevor er es nach kurzer Bearbeitung mit einem Latte-Macchiato-Stab aus der Schüssel schlürfen konnte.
Die Hürde war geschafft.
Zeit das der Tag zu Ende geht.

Es ist 11.30 Uhr

In naiver Hoffnung wird der Fernseher angeschmissen:

fortsetzung folgt...